Geschichte
Im frühen Mittelalter widmete sich der Gürtler der Herstellung von Ritterrüstungen und Kultgegenständen aus Buntmetallen – etwa Monstranzen, Königskronen oder Kronen für kirchliche Würdenträger. Später teilte sich dieses Handwerk in drei Gruppen auf, deren Grenzen fließend waren: den Gürtler, den Plattner und den Ziselierer.
Diese drei Handwerkskünste sind so eng miteinander verbunden, dass sich nicht mehr genau feststellen lässt, wo die eine endet und die andere beginnt. So stellt der Gürtler heute zum Beispiel auch Kronleuchter und verschiedene architektonische Kunstgegenstände aus Metall her.
Dieses Handwerk habe ich vor 45 Jahren erlernt. Seither versuche ich, das, was mich mein Meister gelehrt hat, weiter auszuarbeiten und mit eigenen Ideen und Techniken zu erweitern.
Nur noch wenige Menschen beherrschen dieses Handwerk heute – und morgen werden es noch weniger sein. Umso mehr liegt mir daran, das Erlernte zu bewahren und weiterzugeben.
Im Wesentlichen widme ich mich fast ausschließlich der Anfertigung historischer Gegenstände wie Trachten, Waffen, Rüstungen und deren Einzelteilen – aber auch historischer und moderner Plastiken aus Blech, etwa Drachenköpfe sowie Wetter- und Windhähne.
Mein Hauptaugenmerk liegt auf Unikaten, die den individuellen Wünschen meiner Kunden entsprechen. Sie werden in klassischer Technik mit Gravierungen, Radierungen und Ziselierungen verziert. Dabei verwende ich vor allem Gold, Silber, Messing, Kupfer und Eisen.









